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Staurolith
Staurolith
Staurolith
Staurolith

Staurolith

Staurolite

Eine Art der Staurolite Group, Auch bekannt als Granatit

Charakteristisch für das Mineral Staurolith ist der kreuzförmige Kristallzwilling, der sich entweder in einem 90° oder einem 60° Winkel auf dem Stein bildet. Dieses Merkmal brachte dem Stein den Beinamen „Kreuzstein“ ein. Im frühen Christentum hatte er unter der Bezeichnung „Basler Taufstein“ eine symbolische Bedeutung.

Härte
Härte:

7 - 7.5

Dichte
Dichte:

3.686 g/cm³

Allgemeine Informationen über Staurolith

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Physikalische Eigenschaften von Staurolith

Glanz
Harzglanz, Subglasglanz
Transparenz
Transluzent
Farben
Dunkelbraun, bräunlichschwarz, rotbraun
Magnetismus
Nicht-magnetisch
Zähigkeit
Spröde
Spaltung
Gut
Fraktur
Submuschelig
Strichfarbe
Weiß bis grau
Kristallsystem
Monoklin
Härte
7 - 7.5 , Äußerst hart
Dichte
3.686 g/cm³, Offensichtlich schweres Gewicht
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Chemische Eigenschaften von Staurolith

Chemische Klassifizierung
Silikate
Gehalt an Kieselsäure (SiO2).
27,82 %
Formel
Fe2+2Al9Si4O23(OH)
Aufgeführte Elemente
Al, Fe, H, O, Si
Häufige Verunreinigungen
Ti, Cr, Mn, Co, Zn, Li, H2O

Optische Eigenschaften von Staurolith

Brechungsindex
1.736-1.762
Doppelbrechung
0.010-0.015
Pleochroismus
Deutlich: hellgelb, gelblich-rot, dunkelrot
Optische Eigenschaften
Biaxial positiv

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Seltenheit
Selten

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Gesteinsarten von Staurolith

Der früher ebenfalls zur Staurolithgruppe gezählte Lusakit gilt mittlerweile nicht mehr als eigenständiges Mineral, sondern als cobalthaltige Varietät von Staurolith. Er ist von blauer bis schwarzer Farbe mit cobaltblauer Strichfarbe und wurde nach seinem Fundort Lusaka in Sambia benannt.

Eigenschaften von Staurolith

Staurolith ist nur unvollkommen spaltbar, bricht uneben muschelig und zeigt in reiner Form Glas- oder Fettglanz. Die häufig anzutreffenden makroskopisch sichtbaren Kristalle haben eine säulige Erscheinungsform (Habitus). Sie sind oft größer als die Kristalle umgebender Minerale und werden dann als Porphyroblasten bezeichnet. Eine morphologische Besonderheit des Stauroliths ist, dass er häufig in einer charakteristischen Kreuzform als Kristallzwilling vorkommt; der Winkel zwischen den Kristallen beträgt entweder 90 oder ungefähr 60 Grad.

Bildung von Staurolith

Eisenreicher Staurolith ist ein charakteristischer Bestandteil amphibolithfazieller metamorpher Pelite, vorwiegend von Glimmerschiefern. Hier tritt er zusammen mit Mineralen der Glimmergruppe (Muskovit, Biotit), Granatgruppe (Almandin), Alumosilikate (Kyanit, Sillimanit, Andalusit), Quarz sowie Chloritoid und Chloritgruppe auf. Bei aufsteigender Metamorphose bildet sich Staurolith ab etwa 500 °C aus Chloritoid über verschiedene Mineralreaktionen, zum Beispiel gemäß der Reaktionsgleichung Chloritoid + Alumosilikat = Staurolith + Chlorit + Wasser Bei Temperaturen zwischen 600 °C und 750 °C wird Staurolith über diverse Mineralreaktionen wieder abgebaut, etwa gemäß der Gleichung Staurolith + Muskovit + Quarz = Granat + Biotit + Alumosilikat + Wasser Der Stabilitätsbereich von eisenreichen Staurolithen ist daher auf einen engen Temperaturbereich (500 °C – 750 °C) beschränkt. Gesteine, deren Metamorphose diesen Temperaturbereich nicht erreicht oder diesen überschritten hat, enthalten keinen Staurolith. Dies macht eisenreichen Staurolith zu einem Indexmineral für mittelgradige Metamorphose von Peliten (tonigen Sedimenten). Die Gleichgewichtslagen der Staurolith-bildenden und Staurolith-abbauenden Reaktionen schneiden sich bei etwa 600 °C und 15 Kilobar. Dies bedeutet, dass eisenreiche Staurolithe oberhalb dieses Druckes, der einer Tiefe von etwa 50 Kilometern entspricht, nicht mehr vorkommen. Die Stabilität von Staurolith hängt stark von dessen Zusammensetzung ab. Einbau von Magnesium statt Eisen verschiebt das Stabilitätsfeld von Staurolith zu höheren Drücken und Temperaturen, Einbau von Zink statt Eisen erweitert die Staurolithstabilität zu höheren Drücken und kleineren Temperaturen. Daneben kommt Staurolith aufgrund seiner großen Härte und Verwitterungsbeständigkeit auch in Flusssedimenten als Seifenmineral vor. Fundorte liegen innerhalb Europas in der Steiermark in Österreich und im italienischen Südtirol, dort insbesondere bei Sterzing, daneben bei Monte Campione in der Schweiz, in der Bretagne in Frankreich, im Spessart sowie in Schottland. In Amerika ist Staurolith unter anderem in den US-Bundesstaaten Georgia, Maine, Montana, New Hampshire, New Mexico, North Carolina, Tennessee und Virginia zu finden, in Afrika kommt er in Sambia und Namibia vor, und in Russland lässt er sich zum Beispiel im Keivy-Gebirge auf der Kola-Halbinsel nachweisen.

Zusammensetzung von Staurolith

In fast allen gesteinsbildenden Silikaten wie etwa Glimmern, Pyroxenen, Amphibolen und Olivinen werden zweiwertige Kationen in Oktaederlücken eingebaut. Die Staurolithstruktur ist interessant, weil sie eine der wenigen Silikatstrukturen ist, in der zweiwertige Kationen vorwiegend in Tetraederlücken auftreten. Dies hat eine deutlich sichtbare Konsequenz: Eisenhaltige Staurolithe sind gelblich braun, während Minerale mit zweiwertigen Eisenionen in oktaedrischer Koordination intensiv grün gefärbt sind. Weniger offensichtlich ist, dass Staurolith eine Ausnahme von einer der Daumenregeln der Kristallchemie darstellt, der Druck-Koordinationsregel: Sie besagt, dass mit steigendem Druck die Anzahl der ein Kation umgebenden Anionen, die so genannte Koordinationszahl, zunimmt. Staurolith bildet sich im Zuge aufsteigender Metamorphose aus Mineralen, in denen die zweiwertigen Kationen oktaedrisch koordiniert sind, zum Beispiel Chloritoid. Die Bildung von Staurolith bei steigenden Druck geht also mit einer Erniedrigung der Kationenkoordination einher.

Kulturelle Bedeutung von Staurolith

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Verwendungsmöglichkeiten von Staurolith

Staurolith bildet nur selten Kristalle in guter Schmuckstein-Qualität aus, die dann in verschiedenen Schliffformen vor allem für Sammler angeboten werden. In North Carolina werden die typischen kreuzförmigen Kristallzwillinge regional unter dem Namen Elfenstein (fairy stone) als Amulette verkauft. Die Varietät Lusakit wird im afrikanischen Sambia abgebaut und als blaues Pigment genutzt.

Die Bedeutung von Staurolith

Staurolith wurde zum Staatsmineral von Georgia in den USA ernannt, wo die Mineralvorkommen am häufigsten vorkommen. Diese Mineralkristalle werden "Feensteine" oder "Feenkreuze" genannt und viele Generationen haben sie als Glücksbringer gesammelt. Es wird angenommen, dass die winzigen Steine dort entstanden sind, wo die Tränen der Cherokee-Indianer gefallen sind.

Etymologie von Staurolith

Der Name des Minerals leitet sich aus dem Griechischen ab und bedeutet Kreuzstein (σταυρóς „Kreuz“, λíθος „Stein“), spielt also auf die häufig zu findende kreuzförmige Verzwillingung an. Aus diesem Grunde wurden größere Kristalle oft von Christen als Schmuck oder Amulett getragen. Insbesondere in den Schweizer Alpen waren sie unter dem Namen Basler Taufstein weit verbreitet.

Heilende Eigenschaften von Staurolith

Der Staurolith gilt als ein Stein, der einen auf psychischer Ebene wieder auf den Boden der Tatsachen zurückbringen kan. Für Leute, die zur Übertreibung neigen oder die sich selbst oft überschätzen, kann dies sehr hilfreich sein. Physisch sagt man ihm nach, dass er sich positiv auf die Durchblutung und auch auf den Milchfluss auswirkt.
Chakras
Wurzeln, Herz, Drittes Auge

Häufig gestellte Fragen

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