Bilden
Über 800 Formen von Calcitkristallen wurden identifiziert. Am häufigsten sind Skalenoeder mit Flächen in hexagonaler {2 1 1} -Richtung (morphologische Einheitszelle) oder {2 1 4} -Richtung (strukturelle Einheitszelle); und rhomboedrisch mit Flächen in der Richtung {1 0 1} oder {1 0 4} (die häufigste Spaltungsebene). Zu den Gewohnheiten gehören akute bis stumpfe Rhomboeder, tafelförmige Formen, Prismen oder verschiedene Skalenoeder. Calcit weist mehrere Zwillingsarten auf, die zur Vielfalt der beobachteten Formen beitragen. Es kann faserig, körnig, lamellar oder kompakt auftreten. Eine faserige, ausblühende Form ist als Lublinit bekannt. Die Spaltung erfolgt normalerweise in drei Richtungen parallel zur Rhomboederform. Sein Bruch ist konchoidal, aber schwer zu bekommen.
Skalenoedrische Flächen sind chiral und paarweise spiegelbildlich symmetrisch; Ihr Wachstum kann durch Wechselwirkung mit chiralen Biomolekülen wie L- und D-Aminosäuren beeinflusst werden. Rhomboedrische Gesichter sind achiral.
Härte
Calcit hat eine definierende Mohs-Härte von 3, ein spezifisches Gewicht von 2,71 und einen Glanz von kristallisierten Sorten. Die Farbe ist weiß oder gar nicht, obwohl Grautöne, Rot, Orange, Gelb, Grün, Blau, Violett, Braun oder sogar Schwarz auftreten können, wenn das Mineral mit Verunreinigungen beladen ist.
Optisch
Calcit ist transparent bis undurchsichtig und kann gelegentlich Phosphoreszenz oder Fluoreszenz zeigen. Eine transparente Sorte namens Island-Holm wird für optische Zwecke verwendet. Akute skalenoedrische Kristalle werden manchmal als "Dogtooth Holm" bezeichnet, während die rhomboedrische Form manchmal als "Nailhead Holm" bezeichnet wird.
Einkalzitkristalle weisen eine optische Eigenschaft auf, die Doppelbrechung (Doppelbrechung) genannt wird. Diese starke Doppelbrechung führt dazu, dass Objekte, die durch ein klares Stück Calcit betrachtet werden, doppelt erscheinen. Der doppelbrechende Effekt (unter Verwendung von Calcit) wurde erstmals 1669 vom dänischen Wissenschaftler Rasmus Bartholin beschrieben. Bei einer Wellenlänge von ~ 590 nm hat Calcit gewöhnliche und außergewöhnliche Brechungsindizes von 1,658 bzw. 1,486. Zwischen 190 und 1700 nm variiert der gewöhnliche Brechungsindex ungefähr zwischen 1,9 und 1,5, während der außerordentliche Brechungsindex zwischen 1,6 und 1,4 variiert.