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Uraninit
Uraninit
Uraninit
Uraninit

Uraninit

Uraninite

Eine Art der Uraninite Group, Auch bekannt als Uranpecherz

Uraninit bildet dunkle Kristalle in den Farben Schwarz, Grau und Braun. Es hatte lange Zeit eine große wirtschaftliche Bedeutung inne, da es unter anderem zur Gewinnung von Radium für die Herstellung von Waffen verwendet wurde. Daneben wurde es allerdings auch als Pigment für die Produktion von Farben benutzt und ist noch heute auf einigen Kunstwerken zu finden.

Härte
Härte:

5 - 6

Dichte
Dichte:

10.88 g/cm³

Allgemeine Informationen über Uraninit

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Physikalische Eigenschaften von Uraninit

Glanz
Fettglanz, Metallglanz
Transparenz
Undurchsichtig
Farben
Schwarz, bräunlich-schwarz, gräulich, grünlich, grün-grau (dünne Bruchstücke)
Magnetismus
Nicht-magnetisch
Zähigkeit
Spröde
Spaltung
Undeutlich
Fraktur
Muschelig, Uneben
Strichfarbe
Bräunlich schwarz, grau, olivgrün
Kristallsystem
Isometrisch
Härte
5 - 6 , Mittel
Dichte
10.88 g/cm³, Offensichtlich schweres Gewicht
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Chemische Eigenschaften von Uraninit

Chemische Klassifizierung
Oxide
Formel
UO2
Aufgeführte Elemente
O, U
Häufige Verunreinigungen
Th, Zr, Pb, Ra, Ac, Po, Ce, Y, Er, La

Gesundheitsrisiko von Uraninit

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Was sind die Gefahren von Uraninit?

Art des Schadens
Strahlungsstärke
Uraninit ist aufgrund seiner Radioaktivität giftig.
Uraninit enthält radioaktives Uran. Bestimmen Sie die Radioaktivität vor der Handhabung mit einem Geigerzähler. Es ist gefährlich, den Staub einzuatmen oder sich über längere Zeit in der Nähe des Autunit aufzuhalten. Bewahren Sie es in einem geschlossenen Behälter und an einem gut belüfteten Ort auf. Waschen Sie sich Ihre Hände, nachdem Sie es angefasst haben.

Wie kann man den Risiken von Uraninit vorbeugen?

Den Staub einatmen vermeiden!
In den Mund nehmen vermeiden!
Hautkontakt vermeiden!
Dauerhafte Nähe vermeiden!
Uraninit enthält radioaktives Uran. Es wird empfohlen, ein Geigerzähler zu verwenden, um die Strahlungswerte zu messen, bevor man es handhabt. Tragen Sie Handschuhe und eine Maske, um Haut- und Lungenkontakt mit radioaktivem Staub zu vermeiden. Waschen Sie nach dem Umgang Ihre Hände und Kleidung. Lagern Sie es in einer geschlossenen Box in einem gut belüfteten Bereich, fern von Menschen.

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Seltenheit
Selten

Eigenschaften von Uraninit

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Eigenschaften von Uraninit

Durch seinen Urangehalt von bis zu 88,15 % ist Uraninit eine der stärksten natürlichen Quellen ionisierender Strahlung. Befindet sich das Uran im säkularen Gleichgewicht mit seinen Tochternukliden, weist reiner Uraninit eine spezifische Aktivität von etwa 157,8 kBq/g auf (zum Vergleich: natürliches Kalium 0,0312 kBq/g; abgebrannter Kernbrennstoff 18.000.000 kBq/g). Deshalb sollte Uraninit nur unter entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen gelagert und verarbeitet werden. Uraninit ist in der Regel zumindest teilweise metamikt (isotropisiert), d. h. sein Kristallgitter wurde durch die eigene Radioaktivität teilweise bis größtenteils zerstört, jedoch sind im Gegensatz zu anderen, uranärmeren Mineralen meist noch Reste des Kristallgitters nachweisbar. Dennoch gehen bestimmte physikalische Eigenschaften wie beispielsweise die Spaltbarkeit verloren und die äußerlich noch kristallin wirkenden Proben zeigen einen muscheligen Bruch. Interessant ist auch die hohe Variabilität der Dichte, die zunächst etwa 10,63 bis 10,95 g/cm³ beträgt, mit zunehmendem geologischen Alter allerdings langsam auf etwa 9 bis 7,5 g/cm³ sinkt. Derbe und kollomorphe Varietäten können insbesondere bei Verwitterung vergleichsweise leicht werden und sogar sehr deutlich unter 7 fallen. Uraninit wird gern von grell gefärbten (rot, gelb, selten grün) Verwitterungsprodukten begleitet. Das Mineral kann selten mit Columbit Epitaxien bilden. Uraninitkristalle wachsen in bestimmten Richtungen ausgerichtet auf Columbitkristallen. Es bildet das erste Endglied der vollkommenen Mischungsreihe (Mischkristall) Uraninit-Thorianit. Thoriumhaltige Uraninite werden unter anderem Bröggerit genannt. Jüngere Uraninite glänzen glas- bis pechartig, während die älteren Exemplare mehr und mehr metallisch glänzen. Verwitterungseinflüsse und Metamorphose lassen den Metallglanz wieder verschwinden.

Bildung von Uraninit

Uraninite ist ein Haupterz des Urans. Einige der hochwertigsten Uranerze der Welt wurden in der Shinkolobwe-Mine in der Demokratischen Republik Kongo (der ursprünglichen Quelle für das Manhattan-Projekt) und im Athabasca-Becken im Norden von Saskatchewan, Kanada, gefunden. Eine weitere wichtige Quelle für Pechblende ist der Great Bear Lake in den Nordwest-Territorien Kanadas, wo er in großen Mengen mit Silber in Verbindung gebracht wird. Es kommt auch in Australien, der Tschechischen Republik, Deutschland, England, Ruanda, Namibia und Südafrika vor. In den Vereinigten Staaten kann es in den Bundesstaaten Arizona, Colorado, Connecticut, Maine, New Hampshire, New Mexico, North Carolina und Wyoming gefunden werden. Der Geologe Charles Steen machte ein Vermögen mit der Herstellung von Uraninit in seiner Mi Vida-Mine in Moab, Utah. Uranerz wird in der Regel in der Nähe der Mine zu Yellowcake verarbeitet, was ein Zwischenschritt bei der Verarbeitung von Uran ist.

Kulturelle Bedeutung von Uraninit

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Verwendungsmöglichkeiten von Uraninit

Uraninit ist das Mineral mit dem größten wirtschaftlichen Einfluss beim Abbau von Uran. Schon im 19. Jahrhundert wurde aus dem Mineral Farbe hergestellt und Radium gewonnen. Vor allem zur Zeit des Kalten Kriegs nutzte man Uraninit, um an Uran für Kernwaffen zu gelangen und Plutonium für Kernreaktoren herzustellen. Seit 1989 ist der Bedarf an Uraninit jedoch nicht mehr hoch.

Verbreitung von Uraninit

Das Mineral ist mindestens seit dem 15. Jahrhundert aus Silberminen im Erzgebirge an der deutsch-tschechischen Grenze bekannt. Die Typuslokalität ist die historische Bergbau- und Kurstadt Joachimsthal, das heutige Jáchymov, auf der tschechischen Seite der Berge, in der FE Brückmann das Mineral 1772 beschrieb. Pitchblende aus der Lagerstätte Johanngeorgenstadt in Deutschland wurde von M. Klaproth in 1789 das Element Uran zu entdecken.

Etymologie von Uraninit

Eine der ältesten Erwähnungen des Minerals erfolgte 1565 durch Johannes Kentmann, der es als Plumbago sterilis pici similis Bechblende (pechartige sterile Blende) bezeichnete. Diese hatte er von den sächsischen Bergleuten übernommen, die das Mineral aus den Silber-Kobaltgängen des Erzgebirges förderten. Diese hatten keine Verwendung für die pechschwarzen Steine und verwarfen die vermeintlich metallfreie Blende. Als später auf den alten Halden verschiedenfarbige Oxidationsprodukte auf der weggeworfenen Pechblende zu finden waren, wurden sie zur Gewinnung dieser neuen schönen Farben abgebaut. Als die bereits oxidierten Materialien verbraucht waren, wurden die Farben auch in einem gewissen Maßstab aus Pechblende hergestellt. Daher sind heute einige alte Kunstwerke radioaktiv belastet. Seit man erkannte, dass die Pechblende aus einer Verbindung verschiedener Uranoxide besteht, die als kollomorphes Aggregat abgeschieden werden, wird die Bezeichnung nur noch für dieses Gemenge verwendet. Martin Heinrich Klaproth konnte 1789 aus der Pechblende das Element Uran isolieren, das er zunächst als Uranit bezeichnete, 1790 allerdings den Regeln der Analogie gemäß in Uranium umbenannte. Die Bezeichnung Uranit wurde nachfolgend als Synonym für verschiedene Uranminerale verwendet. Von Klaproth stammt auch die irrtümliche Bezeichnung geschwefelter Uranit. Später übernahm er die von Karsten 1792 geprägte Bezeichnung Uranerz. Weitere Synonyme sind Pecherz (von Werner), Uranpecherz (von Leonhard), Pechuran (von Hausmann) und Nasturan (von Kobell 1853 aus griechisch ναστός nastós für dicht bzw. derb). Haidinger führte schließlich 1845 den Begriff Uranin als Benennung für das Mineral ein, die 1868 von James Dwight Dana in die bis heute gültige Benennung Uraninit(e) überführt wurde. Obwohl das Mineral wie beschrieben schon früher bekannt war, gilt als Typlokalität für Uraninit die Ganglagerstätte St. Joachimsthal (heute Jáchymov), von wo es Franz Ernst Brückmann 1727 beschrieben hat. Die Pechblende, die Klaproth zur Entdeckung des Urans nutzte, stammt aus der Grube Georg Wagsfort in Johanngeorgenstadt im sächsischen Erzgebirge. Hingegen nutzte der französische Physiker Henri Becquerel nicht, wie oftmals behauptet, Pechblende zur Entdeckung der Radioaktivität im Jahr 1896, sondern künstlich hergestellte Uranverbindungen. Die polnisch-französische Chemikerin und Nobelpreisträgerin Marie Curie nutzte für ihre Forschungen, die zur Entdeckung der Uran-Zerfallsprodukte Polonium und Radium führten, anfangs Pechblende. Aus Kostengründen nutzte sie aber hauptsächlich den Aufbereitungsabfall (Tailings) der Uranfarbenproduktion aus Jáchymov, in denen diese seltenen Elemente im Vergleich zum Ursprungserz schon angereichert waren. Eine Tonne enthält etwa 0,1 g Radium.

Häufig gestellte Fragen

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