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Laumontit

Laumontite

Eine Art der Zeolith-Gruppe

Das häufig vorkommende Laumontit ist meist farblos bis durchsichtig. Es besitzt eine Eigenschaft, die Sammler berücksichtigen sollten: Laumontite trocknet leicht aus. In Umgebungen mit niedriger Luftfeuchtigkeit verliert LN einen Teil seines Kristallwassers. Dadurch wird er sehr brüchig und zerfällt zu Pulver. Er sollte deshalb besser in luftdichten Behältern aufbewahrt werden.

Härte
Härte:

3.5 - 4

Dichte
Dichte:

2.25 g/cm³

Allgemeine Informationen über Laumontit

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Physikalische Eigenschaften von Laumontit

Glanz
Perlmuttglanz, Glasglanz
Transparenz
Transparent bis transluzent
Farben
Farblos bis rosa, weiß, grau, gelblich, bräunlich, goldbraun
Magnetismus
Nicht-magnetisch
Zähigkeit
Spröde
Spaltung
Perfekt
Fraktur
Uneben
Strichfarbe
Weiß
Kristallsystem
Monoklin
Härte
3.5 - 4 , Weich
Dichte
2.25 g/cm³, Offensichtlich geringes Gewicht
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Chemische Eigenschaften von Laumontit

Chemische Klassifizierung
Silikate
Formel
CaAl2Si4O12 · 4H2O
Aufgeführte Elemente
Al, Ca, H, O, Si
Häufige Verunreinigungen
Na, K, Fe

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Seltenheit
Selten

Eigenschaften von Laumontit

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Eigenschaften von Laumontit

Laumontit gibt bereits in trockener Umgebung mit der Zeit einen Teil seines Kristallwassers ab und sollte daher in luftdichten Behältern aufbewahrt werden. Der Übergang von Laumontit mit 16–18 H2O pro Formeleinheit (pfu) zu Leonhardit mit 13–14 H2O pfu ist mit einer sprunghaften Änderung der physikalischen Eigenschaften verbunden. Die Lichtbrechung nimmt von 1,514 bis 1,525 auf 1,502 bis 1,514 ab und der Auslöschungswinkel, der Winkel zwischen der kristallographischen c-Achse und der Orientierung der Polarisatoren im Polarisationsmikroskop, wenn der Kristall dunkel erscheint, ändert sich von ~10° beim Laumontit auf ~35–50° bei Leonhardit. Dies ermöglicht es, die Wasseraufnahme von Leonhardit unter dem Polarisationsmikroskop zu verfolgen. Die Wasseraufnahme- und Abgabe ist mit einer Änderung des Mol-Volumens um ~2–3% verbunden. Dies führt zu mechanischen Spannungen besonders bei größeren Kristallen. Dehydrierter Laumontit ist daher brüchig und kann schon unter geringer mechanischer Belastung zerfallen. Die Kristallstruktur übersteht dies unbeschadet und kann das Wasser bei Abkühlung oder Wasserzufuhr vollständig wieder aufnehmen. Die in den Porenräumen des Alumosilikatgerüstes eingelagerten Kationen (Ca, Na, K) sind austauschbar und Laumontit kann als Ionentauscher eingesetzt werden.

Kulturelle Bedeutung von Laumontit

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Verwendungsmöglichkeiten von Laumontit

Laumontit findet seinen Nutzen in der Industrie als Wasserenthärtungsmittel. Da es ohne hohe Luftfeuchtigkeit dehydriert und zusammenfällt, hat es leider keinen großen Nutzen für die Schmuckindustrie. Laumontit soll in näherer Zukunft für die Behandlung von wässrigen nuklearen Abfällen genutzt werden.

Etymologie von Laumontit

Erstmals entdeckt wurde Laumontit 1785 von dem französischen Mineralogen Gillet de Laumont (1747–1834) in einem Blei-Bergwerk nahe der französischen Gemeinde Huelgoat (Bretagne). Beschrieben und benannt wurde das Mineral 1803 durch Abraham Gottlob Werner nach seinem Entdecker, jedoch zunächst in der Schreibweise Lomonit, um die französische Aussprache lautmalerisch wiederzugeben. 1805 übernahm Robert Jameson Werners Beschreibung und Name in seinem Werk System of Mineralogy. Durch René-Just Haüy wurde die Schreibweise des Mineralnamens 1809 erneut geändert in Laumonit, bis schließlich Karl Cäsar von Leonhard 1821 die bis heute gültige Schreibweise Laumontit prägte.

Heilende Eigenschaften von Laumontit

Dem Laumontit wird die Eigenschaft nachgesagt, den Körper von Toxinen zu befreien und sogar unterstützend während eines Entzuges zu wirken. Auch soll er Heilungsprozesse beschleunigen und die mentale Gesundheit fördern, indem er negative Energien beseitigt. Es wird angenommen, dass der Stein ein Schutzfeld um das Kronenchakra aufbaut.

Häufig gestellte Fragen

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