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Feldspat
Feldspat

Feldspat

Feldspar

Eine Art der Mineral

Als Feldspat wird eine große Gruppe sehr häufig vorkommender Silikat-Minerale der allgemeinen chemischen Zusammensetzung (Ba,Ca,Na,K,NH4)(Al,B,Si)4O8 bezeichnet. Die in Klammern angegebenen Elemente können sich jeweils gegenseitig vertreten, stehen jedoch immer im selben Mengenverhältnis zu den anderen Bestandteilen des Minerals (Substitution). Feldspate kristallisieren entweder im monoklinen oder im triklinen Kristallsystem, haben eine mittlere Mohshärte von 6 bis 6½ und eine sehr variable Farbe, die von farblos über weiß, rosa, grün, blau bis braun reicht. Die Strichfarbe ist weiß. Feldspate gelten als die wichtigsten gesteinsbildenden Minerale der Erdkruste. Der Schmelztemperaturbereich liegt bei 1150–1250 °C.

Dichte
Dichte:

2.56 g/cm³

Allgemeine Informationen über Feldspat

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Physikalische Eigenschaften von Feldspat

Farben
Farblos, gelb, grün, blau-grün, orange, rotbraun, dunkelgrau, schwarzgrau
Strichfarbe
Weiß
Dichte
2.56 g/cm³, Normales Gewicht
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Chemische Eigenschaften von Feldspat

Formel
KAlSi3O8–NaAlSi3O8–CaAl2Si2O8

Eigenschaften von Feldspat

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Zusammensetzung von Feldspat

Die Struktur eines Feldspat-Kristalls basiert auf Aluminosilikat-Tetraedern. Jedes Tetraeder besteht aus einem Aluminium- oder Silizium-Ion, das von vier Sauerstoff-Ionen umgeben ist. Jedes Sauerstoff-Ion wird wiederum mit einem benachbarten Tetraeder geteilt, um ein dreidimensionales Netzwerk zu bilden. Die Struktur kann als lange Ketten von Aluminosilikat-Tetraedern visualisiert werden, manchmal als Kurbelwellenketten bezeichnet, weil ihre Form geknickt ist. Jede Kurbelwellenkette verbindet sich mit benachbarten Kurbelwellenketten, um ein dreidimensionales Netzwerk von verschmolzenen Vierer-Ringen zu bilden. Die Struktur ist offen genug, damit Kationen (typischerweise Natrium, Kalium oder Kalzium) in die Struktur passen und die Ladungsbalance gewährleisten.

Kulturelle Bedeutung von Feldspat

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Verwendungsmöglichkeiten von Feldspat

Einige Varietäten des Feldspat wie Labradorit oder Orthoklas finden bei geeigneter Qualität als Schmuckstein Verwendung. Feldspat ist neben Kaolin und Quarz ein wichtiger Bestandteil bei der Porzellanherstellung. Besonders reiner Feldspat wird als Ausgangsmaterial für Zahnersatz (Inlays, Veneers) verwendet. Das Mineralgestein wird gemahlen, gereinigt und gebrannt. Chemische Prozesse spielen dabei keine Rolle. Die daraus industriell gefertigte Keramik ist in ihren physikalischen Eigenschaften der natürlichen Zahnsubstanz sehr ähnlich, wodurch sie sich optimal in den Zahn einfügt. Bei der Herstellung von Steinzeugfliesen und Platten dient Feldspat dazu, die Glasur in einem Arbeitsgang aufzusintern. Bereits vor dem Brennen des Scherben wird die Glasur aufgetragen und im Ofen auf etwa 1350 °C erhitzt. Der im Scherben enthaltene Feldspat schmilzt und sorgt neben Festigkeit und Zusammenhalt des Werkstücks auch für die Anbindung der Glasur auf der fertigen Fliese.

Etymologie von Feldspat

Feldspat ist aus den Wörtern Feld und Spat zusammengesetzt. Als Pluralform ist sowohl Feldspäte als auch Feldspate in der Fachliteratur zu finden. Jahrhundertelang sprachen die Bergleute Minerale und Gesteine allgemein als Spat an, wenn sie die Eigenschaft besaßen, sich besonders gut (vollkommen) spalten zu lassen. Die Vollkommenheit der Spaltbarkeit zeigte sich oft schon an den vorhandenen, sichtbaren Spaltrissen und daran, dass sich vom Mineral- bzw. Gesteinskörper beim Anschlagen mit einem Hammer feine Blättchen („Spaten“) ablösten. Etwa Mitte des 18. Jahrhunderts kam der Begriff Feldspat auf, als man in der Mineralogie lernte, die verschiedenen Mineralarten genauer zu unterscheiden. Zur genauen Herkunft dieses Namens gibt es allerdings verschiedene Theorien. So stellte sich beispielsweise Urban Brückmann 1783 die Frage, ob der Feldspat seinen Namen in Anlehnung an seine charakteristische Art des Vorkommens in Form von Feldern oder Flecken in Granit und anderen Gesteinsarten (nie als ganze Gänge, Felsen oder Gebirge) erhalten haben könnte. René-Just Haüy vermutete dagegen 1804 in seinem Werk Traité de minéralogie, der Name könnte in Anlehnung an die Tatsache gewählt worden sein, dass oft Feldspat-Bruchstücke auf den Feldern gefunden wurden. Der Feldspat wäre daher als „Spat von den Feldern“ zu verstehen und ein Hinweis darauf, dass Feldspat durch Verwitterung allmählich in Ackererde überging.

Häufig gestellte Fragen

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